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d.thinking
Design Thinking for Social Inclusion


Programm
Erasmus+
Projektnummer
2021-1-AT01-KA220-ADU-000028452
Leitaktion
Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Institutionen
Aktiontyp
Kooperationspartnerschaften in der Erwachsenenbildung
Themen
Gemeinschaftsentwicklung | Soziale Verantwortung von Bildungseinrichtungen | Entwicklung neuer, innovativer oder gemeinsamer Lehrpläne oder Kurse
Laufzeit
28-02-2022
27-08-2024
EU-Förderbetrag
EUR 311.084,90

Über das Projekt

Das d.thinking – Design Thinking for Social Inclusion Projekt versteht sozial ausgegrenzte Einzelpersonen, Gruppen und Gemeinschaften als Expert:innen ihrer eigenen Lebensrealität – nicht nur als Begünstigte. Es reagiert auf den Bedarf an innovativen, interaktiven und iterativen Methoden zur Bearbeitung komplexer sozialer Fragestellungen und nutzt Design Thinking als menschenzentrierten, empathiebasierten Ansatz. Durch die Arbeit in multidisziplinären Teams und die aktive Einbindung der Zielgruppen auf allen Ebenen unterstützt das Projekt Partnerorganisationen und Communities dabei, gemeinsam praxisnahe Lösungen für soziale Inklusion zu entwickeln.

Ziele

Das Projekt verfolgt das Ziel, das Bewusstsein für soziale Inklusion und marginalisierte Gemeinschaften zu stärken und sie als aktive Akteur:innen in sozialen Prozessen anzuerkennen, indem ihnen ermöglicht wird, Lernprozesse und Inhalte über Design Thinking mitzugestalten. Es soll Menschen und Gemeinschaften erreichen, die von Ausgrenzung betroffen sind, und dabei die Design-Thinking-Prinzipien Empathie, Wahrnehmung, Verständnis und kreatives Denken anwenden. Ein weiteres Ziel besteht darin, relevante gesellschaftliche Akteur:innen (NGOs, Community-Organisationen, Pädagog:innen, lokale Behörden usw.) in einer inklusiven, reflektierten Methodik zusammenzubringen, damit sie voneinander lernen und soziale Bindungen und Gemeinschaftsstrukturen stärken.

Aktivitäten

In der Vorbereitungsphase tauschten die Partnerorganisationen Erfahrungen aus und definierten erforderliche Kompetenzen, entwarfen die Struktur der Trainingsmodule, entwickelten ein Projektlogo und starteten Projekt-Social-Media-Kanäle, um Stakeholder zu informieren und einzubeziehen.

In der Entwicklungsphase hat das Konsortium die Trainingsmodule strukturiert und ausgearbeitet, externe Stakeholder in die Entwicklung eingebunden und Storyboards für Erklärvideos erstellt. Die Module wurden pilotiert, bewertet und finalisiert, aus dem Englischen in die Partnersprachen übersetzt und in eine mehrsprachige Online-Trainingsplattform integriert.

In der Disseminationsphase wurde der Disseminations- und Verwertungsplan weiter ausgearbeitet und Kurzzeit-Fortbildungen für Lehrkräfte sowie Multiplikator:innen-Veranstaltungen organisiert, um die Ergebnisse zu verbreiten und ihre Nutzung über die Projektlaufzeit hinaus sicherzustellen.

Das zentrale Ergebnis ist die mehrsprachige d.thinking-Trainingsplattform (www.d-thinking.eu), die von Lehrkräften, Trainer:innen und Moderator:innen zur Planung und Durchführung von Design-Thinking-basierten Workshops genutzt werden kann. Sie bietet drei Trainingsmodule zu den Themen Social Entrepreneurship, Nachhaltigkeitsmanagement und Community-Arbeit, erläutert den gesamten Design-Thinking-Prozess, schlägt Methoden für jeden iterativen Schritt vor und zeigt Praxisbeispiele. Die Plattform enthält kurze Video-Tutorials zur Veranschaulichung des Prozesses und der Werkzeuge. Darüber hinaus förderte das Projekt lokale Stakeholder-Netzwerke , die den Design-Thinking-Ansatz auf lokaler Ebene anwenden und so soziale Innovation und Inklusion in der Gemeinwesenarbeit weiter verankern.

Projektpartner

  • Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. - 🇩🇪 Deutschland
  • Compass - Beratung, Begleitung und Training gemeinnützige GmbH - 🇦🇹 Österreich
  • Cesie Ente Del Terzo Settore - 🇮🇹 Italien 
  • Eco Logic - 🇲🇰 Nordmazedonien 
  • Fo-Aarhus - 🇩🇰 Dänmark 
  • Grunnet&Petersen I/S - 🇩🇰 Dänmark
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