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Liaison
Mutual Learning for Intercultural Appreciation and Strengthened Organisational Networks


Programm
REC (Rights, Equality and Citizenship Programme)
Projektnummer
875141
Thema
REC-RRAC-RACI-AG-2019
Stichworte
Arbeitsintegration | Strategien mit mehreren Interessengruppen | Lokale Behörden | Legalisierung
Laufzeit
03-02-2020
02-04-2022
EU-Förderbetrag
EUR 479.124,60 €

Über das Projekt

Das Projekt LIAISON befasst sich mit den Herausforderungen in multikulturellen und heterogenen lokalen Gemeinschaften, in denen die Interaktion zwischen den Gruppen begrenzt ist und das gesellschaftliche Leben häufig von Vorurteilen, Misstrauen und Diskriminierung geprägt ist. In diesen Kontexten gibt es zwar zahlreiche Akteur:innen – Gemeindeverantwortliche, zivilgesellschaftliche Organisationen (CSOs), Migrant:innenvereine, muslimische Communities und lokale Behörden – doch die Kooperationsnetzwerke sind schwach und die Kommunikation zwischen ihnen ist fragmentiert.

LIAISON zielt darauf ab, diese fragmentierte Landschaft in ein kooperatives Ökosystem zu verwandeln, in dem lokale Akteur:innen gemeinsam an einem besseren Verständnis der Ursachen gesellschaftlicher Polarisierung und Intoleranz arbeiten und diese angehen. Mit einem Ansatz des gegenseitigen Lernens und des Kompetenz- bzw. Erfahrungsaustauschs unterstützt das Projekt die Schaffung von gemeinsamen Räumen, gemeinsamen Initiativen und Strukturen für den interkulturellen Dialog, die Vertrauen, gegenseitiges Verständnis und ein stärkeres Zugehörigkeitsgefühl für alle Gruppen fördern. Im Projektverlauf bindet LIAISON Gemeindemitglieder direkt über Workshops und Messen ein und erreicht eine breitere Öffentlichkeit durch Sensibilisierungsmaßnahmen in Schulen, im öffentlichen Raum und über Online-Kampagnen. Auf diese Weise werden tausende Menschen aus unterschiedlichen kulturellen, religiösen und sozialen Hintergründen einbezogen.

Ziele

LIAISON pursues three closely connected objectives.

First, it seeks to promote intercultural understanding between local residents, migrant communities and Muslim communities by involving them in a shared process of analysing and tackling the drivers of polarisation and intolerance in their cities. Rather than treating them as separate “target groups”, the project brings them together as co-creators of solutions.

Second, it aims to build the capacity of local CSOs, migrant associations and Muslim communities to work together more strategically. Through training, shadowing and joint initiatives, these actors strengthen their skills in cross-cultural communication, mutual learning, joint project design and implementation, and become better equipped to foster tolerance and mutual knowledge in their everyday work.

Third, LIAISON strives to reinforce cooperation between civil society, community leaders and local authorities, empowering them to establish structured dialogue mechanisms and co-develop local responses to hate speech, discrimination and social tensions. By actively involving these groups in joint initiatives and in the testing of a transferable Intercultural City Cooperation Model, the project increases their ownership of the process and raises awareness of how mutual learning approaches can prevent hatred and support more cohesive communities.

Aktivitäten

LIAISON verfolgt drei eng miteinander verbundene Ziele.

Erstens soll interkulturelles Verständnis zwischen Einwohner:innen, Migrant:innengemeinschaften und muslimischen Communities gefördert werden, indem sie in einen gemeinsamen Prozess der Analyse und Bearbeitung der Ursachen von Polarisierung und Intoleranz in ihren Städten einbezogen werden. Anstatt sie als getrennte „Zielgruppen“ zu behandeln, bringt das Projekt sie als Mitgestalter:innen von Lösungen zusammen.

Zweitens zielt es darauf ab, die Handlungskompetenzen lokaler zivilgesellschaftlicher Organisationen (CSOs), Migrant:innenvereine und muslimischer Communities für die Zusammenarbeit strategisch zu stärken. Durch Schulungen, Hospitationen und gemeinsame Initiativen erweitern diese Akteur:innen ihre Fähigkeiten in interkultureller Kommunikation, gegenseitigem Lernen sowie gemeinsamer Projektplanung und -umsetzung und sind besser in der Lage, in ihrer täglichen Arbeit Toleranz und gegenseitiges Wissen zu fördern.

Drittens bemüht sich LIAISON darum, die Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, Community-Leader:innen und lokalen Behörden zu stärken und sie zu befähigen, strukturierte Dialogmechanismen aufzubauen und gemeinsam lokale Antworten auf Hassrede, Diskriminierung und soziale Spannungen zu entwickeln. Durch die aktive Beteiligung dieser Gruppen an gemeinsamen Initiativen und an der Erprobung eines übertragbaren Intercultural City Cooperation Model erhöht das Projekt deren Verantwortung und Mitwirkung im Prozess und macht sichtbar, wie Ansätze des gegenseitigen Lernens Hass vorbeugen und zu kohäsiveren Gemeinschaften beitragen können.

LIAISON verfolgt drei eng miteinander verbundene Ziele.

Erstens soll interkulturelles Verständnis zwischen Einwohner:innen, Migrant:innengemeinschaften und muslimischen Communities gefördert werden, indem sie in einen gemeinsamen Prozess der Analyse und Bearbeitung der Ursachen von Polarisierung und Intoleranz in ihren Städten einbezogen werden. Anstatt sie als getrennte „Zielgruppen“ zu behandeln, bringt das Projekt sie als Mitgestalter:innen von Lösungen zusammen.

Zweitens zielt es darauf ab, die Handlungskompetenzen lokaler zivilgesellschaftlicher Organisationen (CSOs), Migrant:innenvereine und muslimischer Communities für die Zusammenarbeit strategisch zu stärken. Durch Schulungen, Hospitationen und gemeinsame Initiativen erweitern diese Akteur:innen ihre Fähigkeiten in interkultureller Kommunikation, gegenseitigem Lernen sowie gemeinsamer Projektplanung und -umsetzung und sind besser in der Lage, in ihrer täglichen Arbeit Toleranz und gegenseitiges Wissen zu fördern.

Drittens bemüht sich LIAISON darum, die Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, Community-Leader:innen und lokalen Behörden zu stärken und sie zu befähigen, strukturierte Dialogmechanismen aufzubauen und gemeinsam lokale Antworten auf Hassrede, Diskriminierung und soziale Spannungen zu entwickeln. Durch die aktive Beteiligung dieser Gruppen an gemeinsamen Initiativen und an der Erprobung eines übertragbaren Intercultural City Cooperation Model erhöht das Projekt deren Verantwortung und Mitwirkung im Prozess und macht sichtbar, wie Ansätze des gegenseitigen Lernens Hass vorbeugen und zu kohäsiveren Gemeinschaften beitragen können.

Projektpartner

  • Cesie Ente del Terzo Settore - 🇮🇹 Italien
  • Compass - Beratung, Begleitung und Training gemeinnützige GmbH - 🇦🇹 Österreich
  • Astiki mi Kerdoskopiki Etaireia Four Elements - 🇬🇷 Griechenland
  • Landkreis Kassel - 🇩🇪 Deutschland
  • Kmop - 🇬🇷 Griechenland
  • Vejle Kommune - 🇩🇰 Dänemark
  • FO-Aarhus - 🇩🇰 Dänemark
Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.