Interreligieus/cultureel samenleven in een groot stad
Programm
Projektnummer
Leitaktion
Aktiontyp
Themen
Duration
EU Grant
Über das Projekt
Diese Jugendbegegnung bringt sozial benachteiligte junge Menschen aus Belgien, Spanien, Österreich und Norwegen zusammen, die in sozial und wirtschaftlich schwierigen Lebenslagen aufwachsen – häufig in Einrichtungen und oftmals mit Migrationshintergrund.
Das Projekt schafft einen sicheren internationalen Raum, in dem sie Gleichaltrige aus anderen Ländern treffen, sich mit Religion, Kultur und Gesellschaft auseinandersetzen und erleben können, was es bedeutet, in einem multikulturellen Europa zu leben. Durch non-formales Lernen reflektieren sie ihre eigene Identität und ihre Rolle in der Welt, stärken ihr Selbstvertrauen und entwickeln Kompetenzen, die ihnen aufgrund finanzieller, sozialer und kultureller Hürden normalerweise verwehrt bleiben.
Die Jugendbegegnung soll außerdem Türen für zukünftige Erasmus+-Mobilitäten öffnen und den Teilnehmenden zeigen, dass Europa und internationale Chancen auch für sie zugänglich sind.
Ziele
Das Projekt verfolgt folgende Ziele:
Förderung interkulturellen Lernens und von Toleranz
- Vertieftes Verständnis für unterschiedliche Religionen, Kulturen und Lebensweisen
- Einblicke in multikulturelle Gesellschaften und die eigene Rolle junger Menschen darin gewinnen
Unterstützung der persönlichen Entwicklung und des Selbstvertrauens
- Selbstreflexion, persönliches Wachstum und Selbstrespekt fördern
- Führungs-, Kommunikations- und soziale Kompetenzen stärken
Horizonterweiterung für benachteiligte junge Menschen
- Eine erweiterte Perspektive auf das Leben jenseits ihres lokalen Umfelds und ihrer Einrichtungen eröffnen
- Das Bewusstsein dafür schärfen, was in der Welt geschieht und wie es mit ihrem eigenen Leben zusammenhängt
Aufbau von Kontakten und Zukunftschancen
- Internationale Freundschaften und Netzwerke aufbauen
- Zur zukünftigen Teilnahme an Erasmus+ und anderen Mobilitätsprogrammen ermutigen
Stärkung der Beschäftigungsfähigkeit und Teilhabe
- Konkrete Erfahrungen in Teamarbeit, Projektplanung und interkultureller Zusammenarbeit ermöglichen
- Eine sinnstiftende Erfahrung bieten, die sie in ihrem Lebenslauf (CV) nutzen und bei Bewerbungen für Ausbildung, Studium oder Arbeit einsetzen können
Aktivitäten
Zur Erreichung dieser Ziele umfasst das Projekt:
Jugendbegegnung (29 Teilnehmende inkl. 2 Facilitators)
- Ein mehrtägiges internationales Programm mit Workshops, Gruppendiskussionen, interkulturellen Abenden und Reflexionsrunden
- Fast alle Teilnehmenden kommen aus benachteiligten Verhältnissen (sozial, wirtschaftlich, kulturell, migrationsbedingt)
APV – Advance Planning Visit (8 Teilnehmende inkl. 2 Jugendliche)
- Vorbereitungstreffen für Gruppenleiter:innen und ausgewählte Jugendliche zur Feinabstimmung von Programm, Logistik, Sicherheit und Inklusionsmaßnahmen
Jugendgeleitete non-formale Lernaktivitäten
- Workshops zu Kultur, Religion, Identität und Vielfalt, die von den Teilnehmenden selbst konzipiert und moderiert werden
- Gruppenaufgaben, die Zusammenarbeit, Kommunikation und Konfliktlösung erfordern
- Raum für Selbstreflexion über persönlichen Hintergrund, Vorurteile, Diskriminierung und Zugehörigkeit
Geteilte Projektverantwortung
- Junge Menschen werden in die Planung (Auswahl und Gestaltung der Workshops), die Durchführung (Übernahme von Rollen und Aufgaben während der Begegnung) und die Evaluation (Feedback und Reflexion der Lernergebnisse) aktiv einbezogen.
Projektpartner
- EdUcAntwerp VZW - 🇧🇪 Belgien
- Compass - Beratung, Begleitung und Training gemeinnützige GmbH - 🇦🇹 Österreich
- Associació Esportiva Ciutat Vella - 🇪🇸 Spanien
- Tøyen Sportsklubb - 🇳🇴 Norwegen