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SAFE FUTURE
Raising Awareness and Building Resilience Against Irregular Migration


Programm
AMIF (Asylum, Migration and Integration Fund)
Projektnummer
101249986
Thema
AMIF-2024-TF2-AG-INFO-01
Prävention irregulärer Migration durch Sensibilisierungs- und Informationskampagnen über die Risiken irregulärer Migration in ausgewählten Drittstaaten und innerhalb Europas
Stichworte
KI-gestütztes Monitoring von Desinformation | Diaspora-Mentoring | Stärkung der Resilienz junger Menschen | Legale Migrationswege | Digitale Kompetenz | Beteiligung lokaler Gemeinschaften | Rückmeldungen für die EU-Politik
Laufzeit
01-05-2026
30-04-2029
EU-Förderbetrag
EUR 1 530 421,00

Über das Projekt

SAFE FUTURE – Sensibilisierung und Stärkung der Resilienz gegen irreguläre Migration ist ein 36-monatiges, von der Europäischen Union im Rahmen des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) gefördertes Projekt.

Das Projekt vereint Partnerorganisationen aus EU-Mitgliedstaaten und Drittstaaten, um potenzielle Migrantinnen und Migranten durch verlässliche Informationen, digitale Kompetenzen und Wissen über legale Migrationsmöglichkeiten dabei zu unterstützen, fundierte Entscheidungen zu treffen.

Viele Menschen, die eine Migration in Betracht ziehen, sind mit irreführenden Informationen konfrontiert, die über soziale Medien, Messenger-Dienste oder Schleusernetzwerke verbreitet werden. SAFE FUTURE begegnet dieser Herausforderung durch mehrsprachige, faktenbasierte Informationsangebote, die über die Risiken irregulärer Migration aufklären und gleichzeitig sichere und legale Alternativen aufzeigen.

Das Projekt verbindet wissenschaftliche Forschung, innovative digitale Lösungen, die Einbindung lokaler Gemeinschaften und Diaspora-Netzwerke sowie politische Zusammenarbeit, um Desinformation entgegenzuwirken und eine informierte Entscheidungsfindung zu fördern. Die Aktivitäten werden in mehreren europäischen Ländern sowie in Partnerländern wie Albanien, Serbien, der Türkei, Ägypten, Tunesien, dem Irak und Afghanistan umgesetzt.

Ziele

SAFE FUTURE verfolgt das Ziel, Einzelpersonen und Gemeinschaften durch verlässliche Informationen und konkrete Perspektiven zu stärken. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Ziele:

  • Bekämpfung von Desinformation durch mehrsprachige Informationskampagnen und faktenbasierte Kommunikation, die irreführenden Narrativen über Migration entgegenwirkt.
  • Förderung legaler Migrationswege durch leicht zugängliche Informationen zu Bildungs-, Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten sowie weiteren legalen Einreisewegen nach Europa.
  • Stärkung digitaler und gesellschaftlicher Resilienz durch die Förderung von Medienkompetenz, kritischem Denken und informierten Entscheidungen.
  • Einbindung von Diaspora-Gemeinschaften als glaubwürdige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die ihre Erfahrungen weitergeben und zu verantwortungsvollen Entscheidungen beitragen.
  • Unterstützung einer evidenzbasierten Politikgestaltung durch Forschung, Monitoring, politischen Dialog und praxisorientierte Handlungsempfehlungen im Bereich Migration.

Aktivitäten

Während der dreijährigen Projektlaufzeit werden im Rahmen von SAFE FUTURE zahlreiche Aktivitäten in den Partnerländern umgesetzt, darunter:

  • Forschung und Analyse von Desinformation sowie Kommunikationsmustern im Bereich Migration.
  • Entwicklung und Durchführung mehrsprachiger Informations- und Sensibilisierungskampagnen über digitale und lokale Kommunikationskanäle.
  • Aufbau der Safe Legal Paths Platform, einer mehrsprachigen Online-Plattform mit verlässlichen Informationen zu legalen Migrationsmöglichkeiten, Bildungsangeboten und Selbstlernressourcen.
  • Erstellung von Videos, Erfahrungsberichten, Infografiken, Podcasts und weiteren digitalen Informationsmaterialien.
  • Schulungen für Jugendorganisationen, Lehrkräfte, Nichtregierungsorganisationen, Gemeindevertreterinnen und -vertreter sowie Diaspora-Organisationen.
  • Organisation von Workshops, Schulveranstaltungen, lokalen Informationskampagnen und Dialogformaten mit der Bevölkerung.
  • KI-gestütztes Monitoring von Online-Desinformation und migrationsbezogenen Narrativen.
  • Politische Dialogveranstaltungen sowie die Entwicklung von Policy Briefs zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Behörden, Zivilgesellschaft und internationalen Organisationen.
  • Verbreitung der Projektergebnisse durch Konferenzen, Leitfäden, digitale Werkzeuge und frei zugängliche Materialien, um die Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit der Ergebnisse sicherzustellen.

Projektpartner

  • Compass - Beratung, Begleitung und Training gemeinnützige GmbH - 🇦🇹 Österreich
  • Universität Innsbruck - 🇦🇹 Österreich
  • Institut für Roma und Minderheiten e.V. - 🇩🇪 Deutschland
  • Synergasia Energon Politon - 🇬🇷 Griechenland
  • Associacao Industrial Portuguesa - 🇵🇹 Portugal
  • Felcos - 🇮🇹 Italy
  • Reseaz Europeen Appelee Tandem Plus - 🇫🇷 Frankreich

Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.