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All In
Effective Linguistic and Cultural Integration of Immigrants in Europe


Programm
Erasmus+
Projektnummer
2019-1-DE02-KA202-006149
Leitaktion
Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch über bewährte Verfahren
Aktiontyp
Strategische Partnerschaften in der Berufsbildung
Themen
Unterricht und Lernen von Fremdsprachen | Migrationsthemen | Inklusion – Chancengleichheit
Laufzeit
01-10-2019
30-09-2021
EU-Förderbetrag
EUR 258.737,40

Über das Projekt

Das ALL IN Projekt befasst sich mit der Lücke zwischen EU-Integrationspolitiken und der tatsächlichen sozialen Inklusion von Migrant:innen und Geflüchteten in Europa. Während Rahmenwerke wie der Aktionsplan für die Integration von Drittstaatsangehörigen (2016) die Bedeutung von Sprachkursen, Lehrkräftefortbildung und politischer Bildung betonen, zeigen Studien und Eurobarometer-Daten, dass die Integrationsergebnisse weiterhin gemischt sind. ALL IN konzentriert sich auf Sprach- und Kulturprogramme für erwachsene Migrant:innen und auf die zentrale Rolle von Lehrkräften und Aufnahmegemeinschaften bei der Gestaltung dieser Programme als wirklich inklusiv. Mit 6 Partnern aus 5 europäischen Ländern, die Expertise in Sprachvermittlung, Trainingsdesign, Migrationsbildung, interkultureller Kommunikation und Soft Skills einbringen, verfolgt das Projekt das Ziel, Sprachbildung als wirkungsvollen Hebel für effektive soziale Inklusion zu nutzen.

Ziele

Das übergeordnete Ziel des Projekts ist es, die tatsächliche soziale Inklusion von migrierten und geflüchteten Erwachsenen zu fördern , indem die Qualität und Wirkung von Sprach- und Kulturprogrammen verbessert wird. Ziel ist es, Sprach- und Kulturlehrkräfte mit praktischen Strategien auszustatten, um Soft Skills, Empathie, Beziehungsaufbau und interkulturelle Sensibilität in ihre Kurse zu integrieren, sodass Sprachlernen auch zu einem strukturierten Weg zu Teilhabe und gegenseitigem Verständnis wird. Gleichzeitig zielt ALL IN darauf ab, Mitglieder der Aufnahmegesellschaft und andere Interessenträger einzubeziehen, Diskriminierung und Fake News entgegenzuwirken und die Inanspruchnahme von Sprach- und Kulturprogrammen durch geringqualifizierte erwachsene Migrant:innen zu erhöhen – zum Nutzen sowohl der Migrant:innen als auch der Aufnahmegemeinschaften.

Aktivitäten

Um diese Ziele zu erreichen, entwickelt ALL IN drei zentrale Ergebnisse. Der „Train the L2 Trainer“-Kurs besteht aus 20 kurzen Trainingseinheiten („Pills“) für Sprach- und Kulturlehrkräfte dazu, wie Soft Skills und inklusive Praktiken in den Unterricht eingebettet werden können. Das ALL IN Handbuch bietet nicht nur Lehrkräften, sondern auch Einrichtungen und Stakeholdern Orientierung und umfasst 20 praktische Aktivitäten und Werkzeuge , die im Inklusionsprozess eingesetzt werden können und Mitglieder der lokalen Gemeinschaft aktiv einbeziehen. Das dritte Ergebnis, „True Stories“, ist eine YouTube-Dokumentarreihe mit 24 Episoden , in der Migrant:innen, Geflüchtete und Angehörige der Aufnahmegesellschaft sowohl gelungene als auch laufende Inklusionsgeschichten erzählen – mit dem Ziel, Stereotype, Fake News und angstbasierte Narrative abzubauen.

Alle drei Ergebnisse werden vom Konsortium gemeinsam entwickelt, getestet und überarbeitet , bevor sie finalisiert und frei zugänglich für Sprachlehrkräfte, Bildungseinrichtungen, migrierte Lernende und die breite Öffentlichkeit bereitgestellt werden. Auf diese Weise möchte ALL IN nachhaltige Veränderungen in der Sprachbildungspraxis anstoßen und zum übergeordneten Ziel einer wirksamen sozialen Inklusion in europäischen Gesellschaften beitragen.

Projektpartner

  • Kirchner Management GmbH - 🇩🇪 Deutschland
  • Compass - Beratung, Begleitung und Training gemeinnützige GmbH - 🇦🇹 Österreich
  • Babel Idioma Y Cultura S.L. - 🇪🇸 Spanien 
  • Centrul Pentru Promovarea Invatarii Permanente Timisoara Asociatia - 🇷🇴 Rumänien 
  • Growth Coop S.Coop.And - 🇪🇸 Spanien 
  • Swideas Ab - 🇸🇪 Schweden
Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Nationalagentur wider. Weder die Europäische Union noch die Nationalagentur können dafür verantwortlich gemacht werden.