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Digit4All
Digital skills and computer equipment for all


Programm
Erasmus+
Projektnummer
2022-1-FR01-KA220-VET-000085269
Leitaktion
Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Institutionen
Aktiontyp
Kooperationspartnerschaften in der beruflichen Bildung
Themen
Digitale Kompetenzen | Digitale Inhalte, Technologien und Praktiken | Überwindung von Kompetenzungleichgewichten und Ausrichtung an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes
Laufzeit
01-09-2022
31-08-2024
EU-Förderbetrag
EUR 400.000,00

Über das Projekt

Dieses Projekt wurde von Einrichtungen der beruflichen Bildung (VET) entwickelt, die ihre Trainingsmethoden für Auszubildende in der beruflichen Bildung und erwachsene Lernende mit „Illectronism“ (digitalem Analphabetismus) verbessern wollen. Viele Lernende verfügen nicht über geeignete Ausstattung oder grundlegende digitale Kompetenzen , um an Online-Trainings teilzunehmen, Verwaltungsverfahren zu erledigen oder digitale öffentliche Dienstleistungen zu nutzen. Da unsere Gesellschaft zunehmend digitale Kompetenzen für berufliche, kulturelle und soziale Teilhabe verlangt, vertieft diese Lücke bestehende Ungleichheiten und erhöht die soziale Verletzbarkeit bereits benachteiligter Gruppen. Das Projekt hatte daher zum Ziel, die digitale Kluft zu verringern , indem es sowohl Zugang zu kostengünstigen digitalen Werkzeugen als auch begleitende Schulungen bereitstellte, damit Erwachsene aller Altersgruppen digitale Technologien wirksam und sicher nutzen können.

Ziele

Das Hauptziel bestand darin, die Computerkenntnisse der Teilnehmenden zu verbessern und sie kostengünstig mit Hardware auszustatten, damit sie sich besser in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft integrieren können und in vollem Umfang von digitalen Lernangeboten profitieren. Zu diesem Zweck kombinierte das Projekt digitale Kurse mit einer praktischen Werkstatt , in der die Teilnehmenden Zugang zu günstigen Computern erhielten und diese mithilfe von freier und Open-Source-Software nutzen konnten. Ein zentrales Prinzip war, dass digitale Schulung nur dann sinnvoll ist, wenn Menschen tatsächlich Zugang zu den notwendigen Geräten haben. Gleichzeitig zielte das Projekt darauf ab, die nachhaltige Wiederverwendung von Computerausstattung zu fördern und damit soziale Inklusion mit ökologischer Verantwortung zu verbinden.

Aktivitäten

Das Projekt war in vier Arbeitspakete (WPs) gegliedert. Es begann mit einer Bottom-up-Feldforschung unter Nutzung von Study Circles, um die tatsächlichen digitalen Bedarfe und Kompetenzlücken der Zielgruppe zu analysieren und die Situation des „Illectronism“ zu erfassen. Daraus entstanden ein Kompetenztest sowie ein Leitfaden zu digitalem Analphabetismus und Computerbedarfen für Trainer:innen. Auf dieser Grundlage entwickelten die Partner Lernmodule und ein komplettes Werkstattformat, das abdeckt, wie man einen geeigneten gebrauchten Computer auswählt, freie/Open-Source-Betriebssysteme und -Software installiert und nutzt und zentrale digitale Kompetenzen aufbaut (Navigation, Online-Suche, Kommunikation, digitale Sicherheit, Nutzung von E-Learning-Plattformen und Online-Klassentools). Eine Methodik für die Umsetzung der Werkstätten sowie eine Lernplattform wurden entwickelt, um die Erprobung zu unterstützen. Abschließend erstellte das Projekt einen Bericht zur Umsetzung und Erprobung sowie eine Wirkungsanalyse der digitalen Kompetenzen, in denen die Kompetenzentwicklung der Teilnehmenden dokumentiert und ein Modell bereitgestellt wird, das von anderen Bildungsträgern übernommen werden kann.

Projektpartner

  • Osengo - 🇫🇷 Frankreich
  • Compass - Beratung, Begleitung und Training gemeinnützige GmbH - 🇦🇹 Österreich
  • Consultoría De Innovación Social - 🇪🇸 Spanien 
  • Csi Center For Social Innovation Ltd - 🇨🇾 Typern 
  • Euroform Rfs - 🇮🇹 Italien 
  • Institut Za Podgotovka Na Slujiteliv Mejdunarodni Organizacii Zdruzhenie - 🇧🇬 Bulgarien 
  • Wisamar Bildungsgesellschaft gemeinnützige GmbH - 🇩🇪 Deutschland
Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Nationalagentur wider. Weder die Europäische Union noch die Nationalagentur können dafür verantwortlich gemacht werden.